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Sericopelma sp. Santa Catalina

Artikelnummer: 71901

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Beschreibung

Sericopelma sp. "Santa Catalina"


Wissenschaftlicher Status:

Noch nicht offiziell beschrieben – geführt als Sericopelma sp. "Santa Catalina" (Gattung: Sericopelma, Familie: Theraphosidae)


Familie:

Theraphosidae (Vogelspinnen)


Unterfamilie:

Theraphosinae


Herkunft / Verbreitung:

Zentralamerika – Panama, möglicherweise aus der Region Santa Catalina (Veracruz-Gebiet oder gleichnamige Insel/Küstenregion)


Lebensraum:

Bodenbewohnend (terrestrisch); tropischer Regenwald, feuchte Waldränder und dicht bewachsene Böden. Lebt in Röhren unter Baumwurzeln, Steinen oder im Laubstreu.


Körperlänge:

Weibchen: ca. 6–7 cm

Männchen: kleiner und zierlicher

Beinspannweite: bis ca. 16 cm


Besondere Merkmale:

  • Tiefschwarze bis dunkelbraune Grundfärbung mit samtiger Behaarung
  • Abdomen oft etwas heller oder leicht bräunlich schimmernd
  • Massiver Körperbau, stark segmentierte Beine
  • Wirkt auf den ersten Blick schlicht, dafür sehr robust und elegant


Verhalten:

  • Eher ruhig bis defensiv – bei häufiger Störung kann sie brennhaaren
  • Meist standorttreu, bewegt sich langsam
  • Gräbt gerne, zeigt sich aber bei passender Umgebung regelmäßig
  • Gut geeignet für Halter mit etwas Erfahrung


Haltung im Terrarium:

  • Terrariumgröße: mindestens 30 × 30 × 25 cm
  • Substrat: 10–15 cm tief, grabfähig (Walderde, Kokoshumus, Sand-Lehm-Mix)
  • Einrichtung: Korkröhre, Rindenstücke, Blattstreu – eher naturnah gestalten
  • Temperatur: 23–27 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 70–80 %
  • Gute Belüftung notwendig, regelmäßige leichte Befeuchtung


Besonderheiten in der Zucht:

  • Zucht sehr selten dokumentiert
  • Wahrscheinlich ähnlich wie andere Sericopelma-Arten: Kokons mit 200–400 Jungtieren
  • Entwicklung langsam, aber stabil – Weibchen vermutlich langlebig (15+ Jahre)
  • Eher für erfahrene Züchter interessant


Gefährdung / Artenschutz:

Nicht CITES-gelistet In der Natur potenziell bedroht durch Lebensraumverlust und eingeschränktes Vorkommen Nur Nachzuchten sollten gehalten werden