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Eresus walckenaeri

Artikelnummer: 80803

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Beschreibung

Eresus walckenaeri


Wissenschaftlicher Name:

Eresus walckenaeri (Brullé, 1832)


Familie:

Eresidae (Röhrenspinnen)


Ordnung:

Araneae (Webspinnen)


Verbreitung / Herkunft:

Südosteuropa bis Westasien – Griechenland, Türkei, Balkan, Zypern Bevorzugt trockene, warme Habitate wie Steppen, Trockenrasen, Felshänge und Buschlandschaften


Lebensraum:

  • Bodenlebend, Röhrenbewohner
  • Baut tiefe Wohnröhren mit breitem Seidenteppich an der Oberfläche
  • Röhren sind mit Spinnseide ausgekleidet und werden oft in offenen Böden oder unter Steinen angelegt


Körpergröße:

  • Weibchen: ca. 20–25 mm
  • Männchen: ca. 10–12 mm, deutlich kontrastreicher gefärbt ---


Besondere Merkmale:

  • Weibchen: meist tiefschwarz mit dichter, samtiger Behaarung
  • Männchen: sehr auffällig mit rotem Abdomen, oft mit schwarzen Punkten oder Flecken → signalisiert Giftigkeit (Aposematismus)
  • Massiger Körperbau mit kurzen, kräftigen Beinen
  • Männchen erscheinen im Frühjahr zur Paarungssuche – dann besonders sichtbar


Verhalten:

  • Bodenbewohner, sehr standorttreu
  • Bei Gefahr Rückzug in Röhre – Biss nur in Extremfällen
  • Lauerjäger: wartet an der Röhrenöffnung auf Beute
  • Frisst Insekten und Spinnentiere – auch kleinere Bodengliederfüßer


Haltung (für Terraristik-Enthusiasten):

  • Nur für erfahrene Halter, da die Art selten und besonders ist
  • Terrariumgröße: mind. 20 × 20 × 25 cm, mit tiefem Substrat (10–15 cm)
  • Substrat: trocken bis leicht feucht, lehmig-sandiger Boden, mit Kieseln oder Steinen
  • Temperatur: 22–28 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 50–60 %
  • Unbedingt strukturierte Oberfläche für Röhrenbau bieten ---


Besonderheiten in der Fortpflanzung:

  • Paarung im Frühjahr
  • Weibchen bewacht Kokon in der Wohnröhre
  • Nach dem Schlupf zeigt das Weibchen Brutfürsorge, bis hin zur Selbstopferung („Matriphagie“)
  • Jungspinnen leben zunächst gemeinschaftlich in der Röhre – später dispersiv ---


Gefährdung / Artenschutz:

  • In vielen Regionen selten oder gefährdet
  • Kein CITES-Status, aber national oft geschützt (z. B. in Teilen Griechenlands oder der Türkei)
  • Keine Wildentnahme! – Haltung nur bei legalen Nachzuchten


Zusätzliche Produktinformationen

aktuelle Größe
4.-5- FH