Davus pentaloris
Artikelnummer: 70400
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Beschreibung
Davus pentaloris
Wissenschaftlicher Name:
Davus pentaloris (Simon, 1888)
Familie:
Theraphosidae (Vogelspinnen)
Unterfamilie:
Theraphosinae
Herkunft / Verbreitung:
Zentralamerika – vor allem Guatemala, El Salvador, Honduras und südliches Mexiko
→ Subtropische bis tropische Bergwälder, oft in mittleren Höhenlagen
Lebensraum:
Bodenbewohnend (terrestrisch), teilweise semi-fossorial
→ Lebt in eigenen oder vorhandenen Erdröhren, unter Steinen oder zwischen Baumwurzeln
→ Baut Spinnseide rund um das Versteck zur Stabilisierung
Körpergröße:
- Weibchen: ca. 4–5 cm Körperlänge
- Männchen: ca. 3,5–4 cm
- Beinspannweite: bis ca. 12–14 cm
Besondere Merkmale:
- Carapax meist kupferfarben oder gold-bronze schimmernd
- Abdomen mit typischer orange-schwarzer Tigermusterung (zebraartig)
- Beine dunkel mit orangenen Ringen
- Eine der farblich kontrastreichsten mittelamerikanischen Arten
- Auch als "Guatemalatische Zebra-Vogelspinne" bekannt
Verhalten:
- Aktiv, flink und sehr neugierig
- Bei Störung leicht schreckhaft, aber meist defensiv
- Kann bei Bedrohung Brennhaare einsetzen, Drohverhalten eher selten
- Ideal für fortgeschrittene Anfänger, da robust und gut beobachtbar
Haltung im Terrarium:
- Größe: mind. 30 × 30 × 25 cm
- Substrat: 10–15 cm grabfähig (Erde, Kokoshumus, Laub)
- Einrichtung: Rückzugsröhre (Korkröhre oder Rinde), Moos, Wasserschale
- Temperatur: 22–26 °C
- Luftfeuchtigkeit: 65–75 % mit guter Belüftung
- Baut gern oberirdische Gespinste rund um das Versteck
Fütterung:
- Lebende Insekten wie Grillen, Heimchen, kleine Schaben
- Jungtiere: 2–3× wöchentlich
- Adulte Tiere: 1–2× wöchentlich
- Sehr guter Appetit, bei ausreichender Fütterung selten sichtbar
Besonderheiten in der Zucht:
- Zucht gelingt regelmäßig in Terrarienhaltung
- Kokons mit 100–200 Jungtieren
- Jungtiere wachsen mittelschnell, zeigen früh typische Färbung
- Weibchen langlebig, Männchen erreichen nach ca. 1–2 Jahren Reife
Gefährdung / Artenschutz:
Nicht CITES-gelistet
Durch Habitatverlust lokal gefährdet
➡️ Haltung nur aus Nachzuchten empfohlen – Wildentnahme unnötig
