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Chromatopelma cyaneopubescens

Artikelnummer: 70300

Verkaufspreis: 17,99 €
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Beschreibung

Chromatopelma cyaneopubescens


Wissenschaftlicher Name:

Chromatopelma cyaneopubescens (Strand, 1907)


Familie:

Theraphosidae (Vogelspinnen)


Unterfamilie:

Theraphosinae


Herkunft / Verbreitung:

Südamerika – Nordöstliches Venezuela, Halbwüstenregionen nahe der Küste, insbesondere rund um die Halbinsel Paraguaná


Lebensraum:

Boden- und halbarboricol (häufig an und in Gebüschen, zwischen Wurzeln oder in selbstgebauten Gespinströhren), lebt in trockenen, strauchartigen Halbwüsten und offenen Savannenlandschaften


Körperlänge:

Weibchen: ca. 5–6 cm

Männchen: schlanker, meist kürzer lebend


Besondere Merkmale:

  • Intensiv metallisch-blau gefärbte Beine
  • Türkis-grün schimmernder Carapax
  • Leuchtend orange bis rot gefärbtes Abdomen mit feiner Behaarung
  • Sehr kontrastreich – eine der farbenprächtigsten Vogelspinnenarten weltweit
  • Jungtiere sind bereits farbenfroh, mit zunehmendem Alter intensivieren sich die Farben


Verhalten:

  • Aktiv, schnell und recht nervös – bei Störung fluchtbereit
  • Häufig sichtbar, nutzt den gesamten Terrarienraum
  • Kann Brennhaare einsetzen – defensive Haltung möglich
  • Webfreudig – baut teils kunstvolle Gespinste


Haltung im Terrarium:

  • Terrariumgröße: mind. 30 × 30 × 30 cm (mehr Fläche als Höhe nötig)
  • Substrat: leicht grabfähig (z. B. Kokoshumus mit Sandanteil), mind. 8–10 cm tief
  • Einrichtung: viele Versteckmöglichkeiten, trockene Äste, Korkrinde, feste Struktur zum Gespinstbau
  • Temperatur: 24–28 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 55–65 % – eher trocken halten, gute Belüftung entscheidend
  • Trinkschale bereitstellen, keine Staunässe


Besonderheiten in der Zucht:

  • Zucht gelingt regelmäßig unter kontrollierten Bedingungen
  • Kokons mit 100–200 Jungtieren
  • Entwicklung rasch, Jungtiere sind aktiv und nahrungsfreudig
  • Bereits im Jugendstadium farbenprächtig


Gefährdung / Artenschutz:

Nicht CITES-gelistet Verbreitungsgebiet in Venezuela jedoch politisch instabil und teils durch Habitatveränderung bedroht Nachzuchten weit verbreitet – Wildfänge unnötig und nicht empfohlen