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Birupes simoroxigorum

Artikelnummer: 70207

Verkaufspreis: 19,99 €
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Beschreibung

Birupes simoroxigorum


Wissenschaftlicher Name:
Birupes simoroxigorum (Sherwood & West, 2019)


Familie:
Theraphosidae (Vogelspinnen)


Unterfamilie:
Ornithoctoninae


Herkunft / Verbreitung:

Südostasien – Borneo (Malaysia, Bundesstaat Sarawak)
→ Tropischer Regenwald, meist bodennah in feuchtwarmen, moosreichen Waldgebieten


Besonderheiten beim Artnamen:

Die Art wurde 2019 neu beschrieben. Der Artname simoroxigorum ist ein Kunstwort, das sich aus den Vornamen der Kinder der Erstbeschreiber zusammensetzt: Simon, Molly, Rosie, Xia, Gordo und Rumi.


Körpergröße:

  • Weibchen: ca. 5,5–6,5 cm
  • Männchen: ca. 4–5 cm
    Beinspannweite: ca. 12–14 cm


Besondere Merkmale:

  • Extrem auffällige Färbung:
    Carapax: metallisch türkis-blau glänzend
    Beine: teils violett, blau, mit dunklem Verlauf
    Abdomen: kontrastreich rötlich-braun mit goldenen Tönen
  • Gilt als eine der farblich spektakulärsten Arten weltweit
  • Jungtiere zeigen bereits früh Farbansätze


Verhalten:

  • Eher scheu, aber flink
  • Bei Bedrohung zieht sie sich in ihr Gespinst zurück – selten aggressiv
  • Baut gerne Spinnröhren, auch als Substrat-Tunnel mit oberirdischem Gespinst
  • Insgesamt deutlich ruhiger als viele andere asiatische Arten


Haltung im Terrarium:

  • Terrariumgröße: mind. 30 × 30 × 30 cm
  • Substrat: grabfähig und feucht (Kokoshumus, Erde, Moos, Laub)
  • Einrichtung: vertikale Rindenstücke + viele Verstecke, lockeres Gespinst wird gerne gebaut
  • Temperatur: 24–28 °C
  • Luftfeuchtigkeit: 75–85 %
  • Belüftung: sehr wichtig! Feucht, aber mit guter Luftzirkulation
  • Licht: indirekt, keine starke Beleuchtung nötig


Fütterung:

  • Lebende Insekten: Grillen, Schaben, Heimchen, Wachsmotten
  • Jungtiere: regelmäßig kleinere Futtertiere
  • Adulte Tiere: 1–2 Fütterungen pro Woche ausreichend
  • Nimmt Wasser aus Sprühtröpfchen und Wasserschalen auf


Besonderheiten in der Zucht:

  • Zucht bisher kaum dokumentiert – sehr wenige bestätigte Nachzuchten weltweit
  • Paarung vermutlich wie bei anderen Ornithoctoninae: heikel
  • Langsame Entwicklung; Weibchen potenziell langlebig
  • Starke Nachfrage, aber sehr geringe Verfügbarkeit


Gefährdung / Artenschutz:

  • Nicht CITES-gelistet (Stand 2024)
  • Durch sehr kleines Verbreitungsgebiet und illegale Entnahme potenziell stark gefährdet
  • ➡️ Haltung nur durch erfahrene Halter & ausschließlich Nachzuchten empfohlen